
Im Vergleich zum baden-württembergischen Durchschnitt positioniert sich Villingen-Schwenningen mit 3.100 €/m² für Eigentumswohnungen im mittleren Bereich – leicht über dem Bundesdurchschnitt von rund 3.000 €/m². Die Doppelstadt auf rund 700 Metern Höhenlage zählt etwa 87.100 Einwohner und entstand 1972 aus der Zusammenlegung zweier bis dahin eigenständiger Städte. Der Münsterturm in Villingen, das Schwenninger Moos als Naturschutzgebiet mit der Neckarquelle und die historische Uhrenindustrie prägen den Charakter.
Was ergibt der Preisvergleich mit Referenzstädten? Villingen-Schwenningen liegt mit 3.100 €/m² zwischen Pforzheim (2.700 €/m²) und Freiburg (5.200 €/m²). Einfamilienhäuser kosten im Schnitt 2.700 €/m². Bei einer 75-m²-Wohnung ergibt sich eine Provision von rund 8.302 € bei 3,57 % – ein Betrag, dessen Überprüfung wirtschaftlich sinnvoll erscheint.
Das BGH-Urteil gilt bundesweit, doch die lokale Durchsetzung liegt beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen bzw. dem Landgericht Konstanz. Käufer in der Doppelstadt sollten ihre Online-Maklerverträge auf formale Wirksamkeit prüfen lassen, bevor Verjährungsfristen ablaufen.
Die Maklergebühr ist auch als Provision, Quotage oder Maklerprovision bekannt.
Villingen-Schwenningen liegt mit 3.100 €/m² für Eigentumswohnungen knapp über dem Bundesdurchschnitt von ca. 3.000 €/m². Einfamilienhäuser kosten 2.700 €/m². Im baden-württembergischen Vergleich positioniert sich die Doppelstadt zwischen den günstigeren Standorten wie Pforzheim und den hochpreisigen Universitätsstädten Freiburg und Heidelberg.
Die Höhenlage auf der Baar, die Nähe zum Schwarzwald und die industrielle Tradition der Uhren- und Feinmechanikbranche bestimmen den lokalen Markt. Bei einer Provision von rund 8.302 € für eine durchschnittliche 75-m²-Wohnung kann eine Prüfung nach den Maßstäben des BGH-Urteils wirtschaftlich in Betracht kommen.
Die Sparkasse Schwarzwald-Baar (Provision: 3,57%) sowie Engel & Völkers (Franchise) (3,57%) gehören zu den etablierten Immobilienmaklern in Villingen-Schwenningen. Ob das BGH-Urteil zum fehlenden „zahlungspflichtig bestellen“-Button auch auf Verträge dieser Anbieter zutrifft, kann individuell geprüft werden.
| Makler | Typ | Provision |
|---|---|---|
| Sparkasse Schwarzwald-Baar | Sparkasse | 3,57% |
| Engel & Völkers | Franchise | 3,57% |
| Eigentumswohnung (Ø) | 2.688 €/m² |
| Einfamilienhaus (Ø) | 2.688 €/m² |
| Wohnungsgröße (Ø) | 75 m² |
Die Immobilienpreise in Villingen-Schwenningen entwickeln sich aktuell weitgehend stabil (0.3%).
Rechnen wir es für Villingen-Schwenningen durch: 202.000 € Kaufpreis, 3,57 Provision – das ergibt eine mögliche Erstattung von 7.200 €. Hinzu kommen Zinsen ab dem Zeitpunkt der Zahlung an den Makler.
Gut zu wissen: Das Schwarzwälder Doppelzentrum profitiert von der Hochschule Furtwangen und stabiler Nachfrage – mit paritätischer Provisionsaufteilung von je 3,57% und moderater wirtschaftlicher Diversifizierung bleibt der Maklermarkt nachfragegestützt.
Quelle: immoportal.com 01.08.2025. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 2026.
Das Grundsatzurteil des BGH vom 09.10.2025 betrifft auch Maklerverträge in Villingen-Schwenningen: Ohne den vorgeschriebenen „zahlungspflichtig bestellen“-Button können Online-Verträge unwirksam sein – eine Rückforderung der gezahlten Provision kommt in Betracht.
BGH-Urteil im Detail →Wer kann zurückfordern? Was kostet es? Wie lange dauert es? Antworten auf die wichtigsten Fragen von Immobilienkäufern in Villingen-Schwenningen – vom BGH-Urteil bis zur Auszahlung.
Häufige Fragen lesen →Bei Streitwerten bis 10.000 € ist das Amtsgericht Villingen-Schwenningen, Lantwattenstraße 6, 78050 Villingen-Schwenningen, zuständig. Bei höheren Streitwerten entscheidet das übergeordnete Landgericht Konstanz. Die Provisionshöhe bestimmt den Streitwert und damit die Gerichtszuständigkeit.
Lesen Sie, wie wir Sie bei der Rückforderung Ihrer Maklerprovision unterstützen.