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BGH-Urteil:Haben Sie in den letzten 10 Jahren eine Maklergebühr gezahlt? – Oft können Sie Ihr Geld zurück kriegen, mit Zinsen. Machen Sie unseren QuickCheck.
Betroffen sein können Maklerverträge der letzten zehn Jahre.
Für über 3.200 Makler kennen wir Zeiträume, in denen der Bestellbutton nicht mit "zahlungspflichtig bestellen" oder einer vergleichbaren Beschriftung versehen war.
10 Sekunden für den QuickCheck. Handeln Sie, um drohende Verjährung zu verhindern!
- Ihre Immobilie bleibt unangetastet
- QuickCheck: risiko- und kostenlos
- Ohne Rechtsschutz? Für viele Ansprüche ist ein außergerichtliches Erfolgshonorar möglich

Rechtsanwalt Felix Thiede
Best Lawyers ‚Ones to Watch‘ 2026 · Konfliktlösung · veröffentlicht im Handelsblatt
Maklergebühr-Rückforderung prüfen

Das BGH-Urteil einfach erklärt: Ihr Weg zur Rückzahlung der Maklergebühr

Ihre Kanzlei
pyr aidion Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Rechtsanwalt Felix Thiede, LL.M. Eur., M.A. Phil.
Best Lawyers ‚Ones to Watch‘ 2026 · Konfliktlösung · veröffentlicht im Handelsblatt
T: +49 561 49940002E: anwalt@maklergebuehr-zurueck.deLinkedIn-Profilwww.pyraidion.deDie pyr aidion Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt Verbraucher bei der Rückforderung von Maklergebühren. Wir setzen eigens entwickelte IT-Systeme und künstliche Intelligenz ein, um viele gleichgelagerte Fälle effizient zu bearbeiten. Unsere Datenbank umfasst über 3.700 Maklerunternehmen und wächst mit jedem neuen Fall. Unser gebündeltes Wissen stärkt jedes einzelne Verfahren.
Felix Thiede ist Gründer und Geschäftsführer der pyr aidion Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Er ist ein auf Konfliktlösung spezialisierter Partner bei der internationalen Wirtschaftskanzlei gunnercooke*. Er bringt Erfahrung aus international renommierten Wirtschaftskanzleien mit: Skadden, Quinn Emanuel und Ashurst. Unter anderem hat er an komplexen Streitigkeiten mit Streitwerten in Milliardenhöhe mitgewirkt — darunter auch Massenverfahren, sowohl auf Kläger- als auch auf Beklagtenseite.
Felix Thiede erwarb neben dem Jurastudium noch einen Master in Europäischem Recht (LL.M. Eur.) sowie Bachelor und Master in Philosophie.
* Die Mandate auf dieser Website führt ausschließlich die pyr aidion Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. gunnercooke ist daran nicht beteiligt.
Felix Thiede ist im Ranking ‚Beste Anwälte 2026‘ von Best Lawyers, veröffentlicht im Handelsblatt, in der Kategorie ‚Ones to Watch‘ im Bereich Konfliktlösung gelistet. Es bezieht sich auf seine Tätigkeit als Partner bei gunnercooke*. Lesen Sie dazu gern den Handelsblatt-Beitrag ‚Wer sind Deutschlands beste Anwälte 2026?‘ – in der Kategorie ‚Ones To Watch‘ finden Sie ihn über die Suchfunktion.
* Die Mandate auf dieser Website führt ausschließlich die pyr aidion Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. gunnercooke ist daran nicht beteiligt.
Der „zahlungspflichtig bestellen“-Button fehlt bei Millionen von Maklerverträgen. Wir setzen eigens entwickelte IT-Systeme ein, um viele gleichgelagerte Fälle effizient zu bearbeiten.
Wir arbeiten grundsätzlich zu gesetzlichen Gebühren. Sie erhalten also erstklassige Großkanzlei-Expertise, ohne Großkanzlei-Preise zu bezahlen. Zusätzlich bieten wir in geeigneten Fällen sogar eine Vertretung gegen außergerichtliches Erfolgshonorar an, sodass Sie Ihr Kostenrisiko verringern können.
Wie wir arbeiten – und warum Teilen Ihren Fall stärken kann!
Datenbank statt Erinnerung.
Unser Team aus Rechtsanwälten und Informatikern hat bereits über 3.700 Immobilienmakler systematisch geprüft. Für über 3.200 Makler kennen wir Zeiträume, in denen die Buttonbeschriftung nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach. Sie müssen sich an nichts erinnern! Hier erfahren Sie mehr über uns.
Stetig wachsende Datenbank.
Unsere Datenbank wird mit jedem Fall stärker. Mehr Betroffene bedeuten eine bessere Beweislage – vielleicht auch für Ihren Fall!

Häufige Fragen
So funktioniert es
- In drei Schritten: 1. Kostenloser QuickCheck. 2. Mandatierung. 3. Anspruchsdurchsetzung.
- Für den kostenlosen QuickCheck geben Sie lediglich den Namen des Maklerunternehmens und den ungefähren Vertragszeitraum ein. Der QuickCheck gleicht Ihre Angaben mit unserer Datenbank ab. Die rechtliche Prüfung Ihres Falls übernimmt nach Mandatierung ein Rechtsanwalt. Für über 3.200 Makler kennen wir Zeiträume, in denen die Buttonbeschriftung nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach. Unsere Datenbank wächst mit jedem neuen Fall.
- Im Anschluss an den QuickCheck können Sie die weiteren Angaben machen, die wir zur Vorbereitung der Mandatierung benötigen. Dafür benötigen wir nur den Nachweis, dass Sie die Provision gezahlt haben, sowie einige Antworten auf einfache Fragen. Hilfreich, aber nicht nötig, sind weitere Unterlagen wie Screenshots, die E-Mail des Maklerunternehmens mit dem Link zum Exposé/Maklervertrag. Die Beauftragung kann – je nach Fall – zu gesetzlichen Gebühren oder auf außergerichtlicher Erfolgshonorarbasis erfolgen, selbstverständlich unter Berücksichtigung von Rechtsschutzversicherungen. Details erfahren Sie im Aufnahmeformular, wo Sie Ihr gewünschtes Vergütungsmodell auswählen können. Zudem führen wir eine Warteliste für Prozessfinanzierung durch einen externen Finanzierer.
- Nach der Mandatierung übernehmen wir alles Weitere: Wir fordern den Makler zur Rückzahlung Ihrer Maklergebühr auf und führen Vergleichsverhandlungen. Ohne Ihre Zustimmung schließen wir keinen Vergleich ab. Wenn der Makler zu keiner Einigung bereit sein sollte, klagen wir Ihren Anspruch nach Ihrer Freigabe vor Gericht ein. Hierfür greifen wir auf unsere hochkarätige Erfahrung in der Führung komplexer Rechtsstreitigkeiten zurück. Beim Erfolgshonorar werden wir nur außergerichtlich tätig.
- Unsere Datenbank enthält bereits Informationen zu über 3.700 Maklerunternehmen. Für über 3.200 Makler kennen wir Zeiträume, in denen die Buttonbeschriftung nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach. Sie wächst mit jedem neuen Fall. Enthält unsere Datenbank zu Ihrem Makler noch keine konkreten Daten, kann ein Anspruch dennoch bestehen und durchgesetzt werden.
- Durch eine hohe Zahl an Mandanten kann ein erheblicher Verhandlungsdruck entstehen: Für einen Makler, der sich einer Vielzahl gleichgelagerter Rückforderungen gegenübersieht, ist eine zügige Einigung wirtschaftlich oft die bessere Wahl als zahlreiche Einzelprozesse mit den damit verbundenen Zusatzkosten (Gerichtskosten, eigene und gegnerische Rechtsanwaltskosten). Davon profitieren Sie direkt - durch schnellere Ergebnisse. Zuletzt: Unser Team bringt jahrelange Erfahrung aus international renommierten Wirtschaftskanzleien mit — in Verhandlung und vor Gericht. Weil Fälle zur Rückforderung von Maklergebühren sehr ähnlich gelagert sind, profitieren alle unsere Mandanten von einer juristischen Exzellenz, die sonst zu Stundensätzen von über 500 EUR netto angeboten wird.
Hinter maklergebuehr-zurueck.de steht die pyr aidion Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, gegründet von Rechtsanwalt Felix Thiede (LL.M. Eur., M.A. Phil.). Felix Thiede ist zugleich Partner für Dispute Resolution bei der internationalen Wirtschaftskanzlei gunnercooke* und bringt jahrelange Erfahrung aus international renommierten Wirtschaftskanzleien wie Skadden, Quinn Emanuel und Ashurst mit. Die pyr aidion Rechtsanwaltsgesellschaft mbH verbindet anwaltliche Expertise mit Informationstechnologie: Eine selbstentwickelte, stetig wachsende Datenbank und automatisierte Prozesse — unter anderem basierend auf künstlicher Intelligenz — ermöglichen es, eine Vielzahl von Fällen effizient zu bearbeiten. Mehr erfahren Sie unter Ihre Kanzlei und auf unserer Über-uns-Seite.
* Die Mandate auf dieser Website führt ausschließlich die pyr aidion Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. gunnercooke ist daran nicht beteiligt.
Bin ich betroffen?
- Grundsätzlich kann jeder Verbraucher, der eine Immobilie über einen online beauftragten Makler gekauft hat, eine ohne Rechtsgrund gezahlte Maklergebühr zurückverlangen. Wurde der Maklervertrag über einen Button abgeschlossen, der nicht mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer vergleichbar eindeutigen Beschriftung versehen war, ist der so geschlossene Vertrag unwirksam. Der Makler muss beweisen, wie der Button beschriftet war. Für über 3.200 Makler kennen wir Zeiträume, in denen die Buttonbeschriftung nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach.
- Mit unserem QuickCheck erhalten Sie eine erste Einschätzung. Der QuickCheck gleicht Ihre Angaben mit unserer Datenbank ab. Die rechtliche Prüfung Ihres Falls übernimmt nach Mandatierung ein Rechtsanwalt. Für über 3.200 Makler kennen wir Zeiträume, in denen die Buttonbeschriftung nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach.
- Sie sind dann ein Verbraucher im Sinne des Gesetzes (§ 13 BGB), wenn Sie privat handeln, also nicht für Ihr Geschäft oder Ihren Beruf. Wenn Sie z.B. als Arzt eine Wohnung kaufen, handeln Sie als Verbraucher, weil der Erwerb der Wohnung nicht Ihrer ärztlichen Tätigkeit dient.
- Ja, wenn Sie eine Privatperson sind, haben Sie die Wohnung höchstwahrscheinlich als Verbraucher gekauft. Die meisten privaten Vermieter sind Verbraucher: Wer eine Immobilie kauft und vermietet, ist nicht automatisch Unternehmer, nur weil er Mieteinnahmen hat. Entscheidend ist, ob die Vermietung den Umfang einer normalen privaten Vermögensverwaltung überschreitet. Das hängt davon ab, wie viele Immobilien verwaltet werden und welcher organisatorische Aufwand damit verbunden ist. Wer nur wenige Wohnungen nebenbei vermietet, ist in der Regel Verbraucher. Zur unternehmerischen Tätigkeit wird die Vermietung erst, wenn eine geschäftsmäßige Organisation erforderlich wird – etwa durch ein Verwaltungsbüro, Personal oder professionelle Buchführung.
- Die Rechtsfrage ist durch das BGH-Urteil weitgehend geklärt. Entscheidend ist, wie und wann Ihr Maklervertrag zustande kam. Nach unseren Erkenntnissen haben vor dem BGH-Urteil im Oktober 2025 nur wenige Makler rechtskonforme „zahlungspflichtig bestellen“-Buttons verwendet. Unsere Datenbank enthält bereits Informationen zu über 3.700 Maklerunternehmen. Für über 3.200 Makler kennen wir Zeiträume, in denen der Button bzw. die Schaltfläche nicht rechtskonform beschriftet war. So geschlossene Maklerverträge sind regelmäßig unwirksam und können zur Rückzahlung der Maklergebühr führen.
Rechtlicher Hintergrund
- Wir gehen davon aus, dass auch Maklerverträge der letzten zehn Jahre betroffen sind. Der Bundesgerichtshof hat mit seinem Urteil vom 9. Oktober 2025 klargestellt, dass unter Verstoß gegen die Buttonpflicht online geschlossene Verbrauchermaklerverträge unwirksam sind. Nach unserer Auffassung spricht vieles dafür, dass die dreijährige Verjährungsfrist wegen der zuvor unklaren Rechtslage nicht schon vor diesem Urteil zu laufen begann. Deshalb können auch länger zurückliegende Zahlungen noch zurückgefordert werden. Zu beachten bleibt die grundsätzlich geltende zehnjährige Verjährungshöchstfrist, die bei diesen Rückzahlungsansprüchen grundsätzlich mit der Zahlung der Maklergebühr beginnt.
Oft kann zusätzlich Nutzungsersatz verlangt werden. Ab Verzug sind außerdem Verzugszinsen zu zahlen. - Laut BGH-Urteil vom 09.10.2025 (Az. I ZR 159/24) sind Maklerverträge unwirksam, wenn sie die rechtlichen Vorgaben für Verbraucherschutz gemäß § 312j BGB missachten. Kunden von Immobilienmaklern werden typischerweise auf die Website des Immobilienmaklers geleitet, um dort einen Maklervertrag abzuschließen und anschließend das Exposé der Immobilie zu erhalten. Der Button zum Abschluss des Maklervertrages auf dieser Website muss mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer vergleichbar eindeutigen Beschriftung versehen sein, was nach unserer Einschätzung bei sehr vielen Immobilienmaklern nicht der Fall war. So geschlossene Maklerverträge sind unwirksam. Eine ohne Rechtsgrund gezahlte Maklergebühr kann der Kunde zurückverlangen.
- Nein. Sie als Verbraucher müssen sich nicht daran erinnern können, ob der Makler einen Senden-Button oder ähnliches verwendete. Wir prüfen für unsere Mandanten, ob der Button richtig beschriftet war oder nicht. Dafür setzen wir verschiedene technische und rechtliche Instrumente ein, um festzustellen, ob die Buttonbeschriftung den gesetzlichen Vorgaben entsprach.
- Die sogenannte Buttonlösung (§ 312j Abs. 3 BGB) verpflichtet Unternehmer im elektronischen Geschäftsverkehr, den Bestellbutton mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung zu beschriften. Die Vorschrift basiert auf Artikel 8 Absatz 2 Unterabsatz 2 der Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2011 über die Rechte der Verbraucher (Verbraucherrechterichtlinie). Der BGH hat in seinem Urteil vom 09.10.2025 (I ZR 159/24) entschieden, dass Maklerverträge, die online über einen „Senden“-Button oder ähnlich unklar beschriftete Schaltflächen abgeschlossen wurden, endgültig unwirksam sind. Fehlte auf der Website des Maklers ein Bestellbutton mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer vergleichbar eindeutigen Beschriftung, kam über die Webseite kein wirksamer Maklervertrag zustande. Die gezahlte Maklergebühr, Maklerprovision oder Courtage kann nach § 812 BGB zurückgefordert werden, wenn kein Rechtsgrund besteht.
- Maklergebühr, Maklerprovision, Maklercourtage (oft auch einfach Courtage oder Provision) und Maklerlohn bezeichnen alle dasselbe: die Vergütung, die ein Immobilienmakler für die Vermittlung oder den Nachweis einer Immobilie erhält. Das Gesetz spricht von Maklerlohn (§ 652 BGB) – das ist die rechtlich korrekte Bezeichnung. Im Alltag werden jedoch alle genannten Begriffe gleichbedeutend verwendet; rechtlich macht es keinen Unterschied. Unabhängig davon, welchen Begriff Ihr Makler verwendet hat: Wenn der Online-Maklervertrag über einen Button geschlossen wurde, der nicht mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer vergleichbar eindeutigen Beschriftung versehen war, ist er unwirksam. Aufgrund eines unwirksamen Vertrages geleistete Zahlungen können typischerweise zurückgefordert werden. Als Rechtsanwaltskanzlei vertreten wir Sie dabei direkt.
- Ein Maklervertrag über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus bedarf der Textform (§ 656a BGB), sonst ist er nichtig (§ 125 Satz 1 BGB). Eine E-Mail kann die Textform wahren, und die Vorschrift gilt erst für Verträge ab dem 23. Dezember 2020. Es kommt hier aber stark auf die Einzelheiten an – und vielleicht verwendete Ihr Makler ja auch keinen „zahlungspflichtig bestellen“-Button. Machen Sie den QuickCheck und finden Sie es heraus.
- Lässt sich der Makler von beiden Kaufvertragsparteien Maklerlohn versprechen, müssen sich beide in gleicher Höhe verpflichten (§ 656c BGB). Der Bundesgerichtshof hat das am 6. März 2025 bestätigt (I ZR 32/24; I ZR 138/24). Die sogenannte Halbteilungsregel gilt erst seit dem 23. Dezember 2020. Oft ist es schwer herauszufinden, ob ein Makler die Maklergebühr vom Verkäufer erhalten hat. Bei der Buttonlösung kommt es darauf nicht an – machen Sie den QuickCheck, vielleicht ist auch Ihr Makler betroffen.
- Bei Fernabsatzverträgen steht Verbrauchern ein Widerrufsrecht zu (§ 312g Absatz 1 BGB). Die Frist beträgt 14 Tage (§ 355 Absatz 2 BGB). Auch Maklerverträge können Fernabsatzverträge sein (BGH, Urteile vom 7. Juli 2016 – I ZR 30/15 und I ZR 68/15). Das Widerrufsrecht erlischt jedoch spätestens zwölf Monate und 14 Tage nach Vertragsschluss (§ 356 Absatz 4 BGB). Ansprüche wegen eines falsch beschrifteten Buttons bestehen viel länger. Nach unserer Auffassung begann die Verjährung erst mit dem BGH-Urteil. Deshalb können Maklergebühren erfasst sein, die in den letzten zehn Jahren gezahlt wurden. Testen Sie in unserem QuickCheck, ob Ihr Makler vielleicht nicht den richtigen Button verwendete.
Kosten & Risiko
- Das Kostenrisiko hängt davon ab, wie Sie die Rechtsverfolgung finanzieren. Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, stellen wir die Deckungsanfrage für Sie kostenlos. Ob der Versicherer die Kosten übernimmt, richtet sich nach Ihrem Versicherungsvertrag. Lehnt der Versicherer die Deckung ab, entsteht kein Auftrag mit uns und Sie zahlen nichts. Für viele Ansprüche ist ein außergerichtliches Erfolgshonorar möglich. Außergerichtlich tragen Sie dann kein Kostenrisiko. Zudem führen wir eine Warteliste für Prozessfinanzierung durch einen externen Finanzierer.
- Der QuickCheck auf dieser Website, der auf Ihren Angaben im Formular basiert, ist unverbindlich und kostenlos. Für die Prüfung der konkreten Erfolgsaussichten in Ihrem Fall bieten wir Ihnen unsere Vertretung zu den gesetzlichen Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz an. Diese Kosten trägt grundsätzlich Ihre Rechtsschutzversicherung. Zusätzlich bieten wir in den gesetzlich zugelassenen Fällen eine Vertretung gegen außergerichtliches Erfolgshonorar an - weil wir an uns und den Fall glauben!
- Wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, können Sie in gesetzlich zulässigen, geeigneten Fällen ein außergerichtliches Erfolgshonorar mit uns vereinbaren - Sie bezahlen uns dann nur, wenn wir gewinnen, dafür aber mehr. Wenn Sie verlieren, zahlen Sie uns nichts - so sehr glauben wir an unseren Erfolg. Alternativ können Sie unsere Vergütung auch selbst tragen. Zudem führen wir eine Warteliste für Prozessfinanzierung durch einen externen Finanzierer.
- In geeigneten Fällen bieten wir Ihnen eine erfolgsbasierte Vergütung an. Wir werden dann nur außergerichtlich für Sie tätig, also ohne vor Gericht zu gehen: Wir ziehen Ihre Forderung beim Makler ein. Ein Honorar bekommen wir nur, wenn wir Erfolg haben — wenn der Makler also ganz oder teilweise zahlt, Ihre Forderung anerkennt oder sich mit Ihnen vergleicht. Haben wir keinen Erfolg, bekommen wir kein Honorar. Weil wir nicht vor Gericht gehen, entstehen dabei keine Gerichtskosten, und Sie müssen auch keine Anwaltskosten der Gegenseite erstatten. Außergerichtlich haben Sie damit kein Kostenrisiko.
Wir fordern Ihr Geld für Sie zurück, und zwar nur außergerichtlich — ohne vor Gericht zu gehen. Dafür vereinbaren wir ein Erfolgshonorar: Sie zahlen also nur, wenn wir Ihren Anspruch außergerichtlich durchsetzen, und haben kein Kostenrisiko — auch weil Sie ohne Gerichtsverfahren keine Gerichtsgebühren oder gegnerische Anwaltskosten erstatten müssen. Dieses Risiko übernehmen wir — darum ist das Erfolgshonorar höher als die gesetzliche Vergütung für die außergerichtliche Vertretung (die gesetzliche Vergütung müssten Sie auch ohne Erfolg zahlen). Zum Beispiel kann unser Honorar 5.102,55 EUR betragen, wenn wir für Sie eine Zahlung von 25.000 EUR durchsetzen. Haben wir nur teilweise Erfolg — etwa durch einen Vergleich mit dem Makler —, zahlen Sie das Erfolgshonorar nur anteilig. Haben wir keinen Erfolg, bekommen wir kein Honorar.
Beispiel: Streitwert 25.000 EUR
Regulär Erfolgsbasiert Sie verlieren Eigene Anwaltskosten 1.457,87 EUR 0,00 EUR Gesamtrisiko 1.457,87 EUR 0,00 EUR Sie gewinnen Rückerstattung 25.000,00 EUR 25.000,00 EUR Erfolgshonorar (brutto) – −5.102,55 EUR Sie erhalten 23.542,13 EUR 19.897,45 EUR Erstattet der Makler Ihnen Anwaltskosten, gehört Ihnen dieses Geld. Eine Erstattung setzt in der Regel voraus, dass sich der Makler schon in Verzug befindet, wenn wir zum ersten Mal für Sie tätig werden. Wir werden für Sie nur außergerichtlich tätig, also ohne vor Gericht zu gehen. Dabei entstehen keine Gerichtskosten, und Sie müssen auch keine Anwaltskosten der Gegenseite erstatten. Erstattet der Makler Ihnen Anwaltskosten, erhalten Sie dieses Geld.
- Nein, der Maklervertrag und der Kaufvertrag über Ihre Immobilie sind voneinander völlig unabhängig. Sie behalten Ihre Immobilie und müssen dem Makler auch keinen Ausgleich oder Ersatz zahlen. Sie erhalten im Erfolgsfall Ihre Maklergebühr zurück. Oft kann zusätzlich Nutzungsersatz verlangt werden.
Ablauf & Dauer
- Sollte es zu einer außergerichtlichen Zahlung durch den Makler kommen, liegt die Verfahrensdauer bei wenigen Wochen bis Monaten. Eine außergerichtliche Zahlung halten wir in vielen Fällen für wahrscheinlich. Den Makler träfe sonst ein hohes Risiko, dass er das Gerichtsverfahren verliert. Dann muss der Makler zusätzlich zur Rückzahlung der Provision auch noch die Kosten des Gerichtsverfahrens tragen.
- Wenn es zu einem Gerichtsverfahren kommt, dann variiert die Dauer stark von Gericht zu Gericht. Durchschnittlich haben einfach gelagerte Verfahren eine Dauer von neun bis zwölf Monaten. Sollte es ein Berufungsverfahren geben, muss ungefähr mit weiteren zwölf bis 18 Monaten gerechnet werden. Kommt es schließlich zur Revision vor dem BGH, vergehen nochmals zwölf bis 18 Monate. Ab Rechtshängigkeit ist eine Geldforderung zu verzinsen.
Stand: 24.09.2026
