Köln – Kölner Dom

Maklergebühr zurückfordern in Köln

Auf der Hohenzollernbrücke klirren tausende Liebesschlösser im Rheinwind, dahinter erhebt sich der Dom – 157 Meter Gotik, 632 Jahre Bauzeit, seit 1996 UNESCO-Welterbe. Wer hier steht, blickt auf eine Stadt, die seit ihrer Gründung als Colonia Claudia Ara Agrippinensium im Jahr 50 n. Chr. gewachsen ist und heute mit 1,09 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Deutschlands bildet. In der Südstadt reihen sich Altbauten aneinander, im Agnesviertel mischen sich Gründerzeithäuser mit Neubauprojekten, und im rechtsrheinischen Deutz wandelt sich ein ehemaliges Messegelände zum Wohnquartier.

Der Kölner Immobilienmarkt spiegelt diese Vielfalt wider. Mit 3.738 €/m² für Eigentumswohnungen und 3.220 €/m² für Einfamilienhäuser liegt Köln im oberen Mittelfeld der Millionenstädte. Die Preissteigerung von +3,4 % zeigt, dass die Nachfrage das Angebot weiterhin übersteigt – besonders in den linksrheinischen Veedeln, wo die Mischung aus urbanem Leben und dörflicher Nachbarschaft Käufer anzieht.

Das BGH-Urteil hat für den Kölner Markt unmittelbare Bedeutung. Bei einer Preissteigerung von +3,4 % fließen stetig höhere Provisionen – Beträge, deren Grundlage bei Online-Maklerverträgen auf dem Prüfstand stehen kann. Wer in den vergangenen Jahren in Köln über einen digital geschlossenen Maklervertrag erworben hat, sollte prüfen lassen, ob Rückforderungsansprüche bestehen.

Die Maklergebühr wird häufig als Maklerprovision, Quotage oder Provision bezeichnet.

Das BGH-Urteil: Ihr Weg zur Rückzahlung

Der BGH hat am 09.10.2025 entschieden, dass Online-Maklerverträge ohne korrekten „zahlungspflichtig bestellen“-Button unwirksam sind. Erfahren Sie, was das für Ihren Anspruch bedeutet und welche Schritte der BGH dazu festgelegt hat.

BGH-Urteil im Detail →

Das zuständige Gericht für Köln

Landgericht Köln

Luxemburger Straße 101, 50939 Köln

Wer in Köln einen Maklervertrag anfechten möchte, wendet sich an das Landgericht Köln (Luxemburger Straße 101, 50939 Köln), sofern der Streitwert 5.000 € übersteigt. Das Gericht am Stadtrand in Sülz ist gut erreichbar und verfügt über Erfahrung mit immobilienrechtlichen Streitigkeiten. Unterhalb der Streitwertgrenze entscheidet das zuständige Amtsgericht. Maßgeblich für den Gerichtsort ist der Sitz des Maklers (§§ 12, 17 ZPO).

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Häufige Fragen zur Rückforderung

Wer kann zurückfordern? Was kostet es? Wie lange dauert es? Alle Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um BGH-Urteil, Verbraucherstatus und Ablauf finden Sie auf unserer Hauptseite.

Alle Fragen und Antworten →

Immobilienmarkt Köln – Lage, Preise, Perspektiven

In der Südstadt kosten sanierte Altbauwohnungen deutlich mehr als im Durchschnitt, in Ehrenfeld und Nippes treibt die Gentrifizierung die Preise, und in den rechtsrheinischen Stadtteilen wie Deutz oder Mülheim entstehen neue Quartiere mit ambitionierter Preisgestaltung. Kölns Immobilienmarkt ist vielschichtig – die Durchschnittswerte von 3.738 €/m² für Eigentumswohnungen und 3.220 €/m² für Einfamilienhäuser geben nur die Grundlinie wieder.

Die Preisentwicklung von +3,4 % liegt über dem Bundesdurchschnitt und signalisiert eine anhaltende Dynamik. Der Karneval mag einmal im Jahr die Stadt lahmlegen, doch der Immobilienmarkt kennt keine Pause. Bei den gängigen Kaufpreisen erreichen Maklergebühren regelmäßig fünfstellige Beträge – Summen, deren Rechtmäßigkeit im Licht des <a href="/#bgh-urteil" class="font-medium text-blue-600 underline decoration-purple-500/60 hover:no-underline">BGH-Urteils</a> eine Prüfung verdienen.

Mehr Informationen zur Rückforderung von Maklergebühr.