
Ingolstadt an der Donau ist Sitz des Automobilherstellers Audi und damit einer der wirtschaftsstärksten Standorte in Bayern. Die rund 140.000 Einwohner profitieren von Gehältern, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen. Das Neue Schloss mit dem Bayerischen Armeemuseum und das mittelalterliche Kreuztor erinnern an die lange Geschichte der Stadt, doch die Gegenwart gehört der Automobilindustrie und ihren Zulieferern.
Die überdurchschnittliche Kaufkraft der Audi-Beschäftigten hat die Immobilienpreise auf ein beachtliches Niveau gehoben: Eigentumswohnungen kosten im Schnitt 4.000 €/m², Einfamilienhäuser rund 3.500 €/m². Bei einem Wohnungskauf für 300.000 Euro beläuft sich eine übliche Maklergebühr bereits auf einen fünfstelligen Betrag.
Das BGH-Urteil kann für Immobilienkäufer in Ingolstadt besonders relevant sein: Je höher der Kaufpreis, desto größer die gezahlte Provision – und desto substanzieller ein möglicher Rückforderungsanspruch. Betroffene sollten prüfen lassen, ob ihr Maklervertrag den Anforderungen der Rechtsprechung standhält.
Ob Sie von Maklergebühr, Maklerprovision oder Courtage sprechen – die Rückforderung betrifft dieselbe Zahlung.
Der BGH hat am 09.10.2025 entschieden, dass Online-Maklerverträge ohne korrekten „zahlungspflichtig bestellen“-Button unwirksam sind. Erfahren Sie, was das für Ihren Anspruch bedeutet und welche Schritte der BGH dazu festgelegt hat.
BGH-Urteil im Detail →Wer kann zurückfordern? Was kostet es? Wie lange dauert es? Alle Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um BGH-Urteil, Verbraucherstatus und Ablauf finden Sie auf unserer Hauptseite.
Alle Fragen und Antworten →Am Wirtschaftsstandort Ingolstadt ist das Landgericht Ingolstadt für zivilrechtliche Verfahren mit höherem Streitwert zuständig. Es hat seinen Sitz Auf der Schanz 21, 85049 Ingolstadt, und verhandelt unter anderem Ansprüche aus Maklerverträgen.
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Audi als Hauptarbeitgeber bestimmt den Rhythmus des Ingolstädter Immobilienmarkts. Neue Modellreihen, Investitionen in Elektromobilität und die Ansiedlung von Technologiepartnern ziehen regelmäßig qualifizierte Arbeitskräfte in die Region, die nach Wohneigentum suchen. Die Gehälter im Automobilsektor ermöglichen Kaufpreise, die in anderen bayerischen Städten vergleichbarer Größe nicht erreicht werden.
Bei 4.000 €/m² für Eigentumswohnungen und 3.500 €/m² für Einfamilienhäuser fallen Maklergebühren entsprechend hoch aus. Die Kausalkette ist klar: Automobilbranche erzeugt Kaufkraft, Kaufkraft treibt Preise, hohe Preise bedeuten hohe Provisionen. Ob diese Provisionen im konkreten Fall zurückgefordert werden können, hängt von der vertraglichen Gestaltung ab.
Mehr Informationen zur Rückforderung von Maklergebühr.