
Der Hannoveraner Immobilienmarkt hat in den vergangenen Jahren eine Phase moderater, aber stetiger Preissteigerungen durchlaufen. Die niedersächsische Landeshauptstadt mit ihren rund 532.000 Einwohnern verzeichnet einen Anstieg von +1,6 % und hat damit die Korrekturphase nach dem Zinshoch hinter sich gelassen. Der Maschsee, die Herrenhäuser Gärten und das Neue Rathaus stehen für eine Lebensqualität, die den Markt langfristig stützt.
Aktuell liegen Eigentumswohnungen bei durchschnittlich 2.968 €/m², Einfamilienhäuser bei 2.599 €/m². Wer vor zwei oder drei Jahren in Hannover gekauft hat, hat unter Umständen noch niedrigere Preise gezahlt – doch die Maklergebühr bemisst sich stets am tatsächlichen Kaufpreis jener Zeit. Auch bei den damaligen Niveaus fielen mehrere Tausend Euro an.
Für Käufer, die in den Jahren seit dem BGH-Urteil eine Immobilie in Hannover über einen Online-Maklervertrag erworben haben, kann eine Prüfung möglicher Rückforderungsansprüche sinnvoll sein. Die Verjährungsfristen laufen, und eine rechtzeitige Einschätzung wahrt die Handlungsoptionen.
Im Vertragsrecht: Maklergebühr; im Alltag oft: Maklerprovision, Courtage oder Provision.
Hannovers Preisentwicklung folgt einem ruhigen Aufwärtstrend. Nach den Boomjahren bis 2022 und der zinsbedingten Korrektur stabilisierten sich die Preise auf dem heutigen Niveau: 2.968 €/m² für Eigentumswohnungen, 2.599 €/m² für Einfamilienhäuser. Der aktuelle Anstieg von +1,6 % signalisiert eine gesunde Erholung ohne spekulative Überhitzung.
Für Käufer, die in den vergangenen Jahren Provisionen gezahlt haben, bedeutet der steigende Trend, dass heutige Rückforderungsbeträge einen zunehmend größeren Anteil an der Wertentwicklung darstellen. Die Messestadt mit ihrer internationalen Ausstrahlung zieht weiterhin Zuzügler an, was die Nachfrage stützt und die Relevanz einer Provisionsprüfung unterstreicht.
Auf dem Hannoveraner Immobilienmarkt sind unter anderem Die S-Immobilien Vermittlung Hannover GmbH (Provision: 3,57%), die Hannoversche Volksbank Immobilien GmbH (3,57%) sowie City Immobilienmakler (Unabhängig) (3,57%) aktiv. Wie bei vielen Maklern bundesweit erfolgten auch hier die Vertragsabschlüsse überwiegend digital. Das BGH-Urteil zur Buttonlösung kann daher für ehemalige Kunden dieser Makler relevant sein.
| Makler | Typ | Provision |
|---|---|---|
| S-Immobilien Vermittlung Hannover GmbH | Sparkasse | 3,57% |
| Hannoversche Volksbank Immobilien GmbH | Genossenschaftsbank | 3,57% |
| City Immobilienmakler | Unabhängig | 3,57% |
| Eigentumswohnung (Ø) | 3.477 €/m² |
| Wohnungsgröße (Ø) | 75 m² |
Mit einem Preisanstieg von 3.5% im Vorjahresvergleich zählt Hannover zu den dynamischen Märkten. Die Maklergebühren steigen proportional.
Angenommen, Sie haben in Hannover eine Immobilie für 261.000 € erworben und dabei 3,57 Maklerprovision gezahlt: In diesem Fall beläuft sich die mögliche Rückforderung auf rund 9.300 €. Hinzu kommen gesetzliche Zinsen ab Zahlung.
Regionaler Kontext: Niedersachsens Landeshauptstadt mit durchschnittlich 3.589 Euro/m² Wohnungen sah stetige Preisanstiege, Käufer zahlen etwa 128 Euro/m² Maklergebühr (3,57%), mit erheblichen Einsparpotentialen bei Neubau-Vermittlung.
Datengrundlage: ImmoPortal Dezember 2025 (Stand 2026). Angaben ohne Gewähr.
Der BGH hat entschieden: Fehlt der „zahlungspflichtig bestellen“-Button, ist der Maklervertrag unwirksam. Für Käufer in Hannover kann das eine Rückforderung von bis zu 9.300 € bedeuten.
Alle Details zum Urteil →Von der Prüfung Ihres Vertrags bis zur Erstattung der Maklerprovision – unsere FAQ beantworten die häufigsten Fragen, die Immobilienkäufer in Hannover zum BGH-Urteil haben.
Alle Fragen und Antworten →Für Provisionsklagen gegen Makler mit Sitz in Hannover ist das Landgericht Hannover zuständig, Volgersweg 65, 30175 Hannover. Die örtliche Zuständigkeit bestimmt sich nach dem Sitz des Beklagten gemäß §§ 12, 17 ZPO.
Mehr Informationen zur Rückforderung von Maklergebühren.