
Eine 75-m²-Eigentumswohnung in Freiburg im Breisgau kostet im Durchschnitt rund 390.000 €. Die Käuferprovision bei 3,57 % beträgt damit etwa 13.923 € – eine Summe, deren Rückforderung sich bei unwirksamen Verträgen wirtschaftlich erheblich auswirken kann.
Freiburg, mit rund 231.200 Einwohnern die südlichste Großstadt Deutschlands, gilt als Tor zum Schwarzwald und als Solarstadt mit den höchsten Sonnenstunden im Bundesgebiet. Das gotische Münster, die historischen Bächle in der Altstadt und die Nähe zu Frankreich und der Schweiz machen die Universitätsstadt zu einem der begehrtesten Wohnstandorte in Baden-Württemberg.
Das BGH-Urteil bildet den übergeordneten rechtlichen Rahmen für die Überprüfung von Online-Maklerverträgen. Bei den Freiburger Preisniveaus, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen, sind die Provisionsbeträge besonders hoch. Das Landgericht Freiburg ist bei Streitwerten über 10.000 € zuständig; Betroffene sollten ihre Ansprüche zeitnah prüfen lassen.
Maklergebühr, Maklercourtage und Provision meinen dasselbe wie Maklerprovision.
Bei 5.200 €/m² für Eigentumswohnungen und 4.500 €/m² für Einfamilienhäuser ergibt sich für eine 75-m²-Wohnung ein Kaufpreis von rund 390.000 €. Die Provision bei 3,57 % beläuft sich auf etwa 13.923 €. Diese erhebliche Summe unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung einer Prüfung der Vertragsgrundlage.
Freiburg liegt mit seinen Quadratmeterpreisen rund 73 % über dem Bundesdurchschnitt von ca. 3.000 €/m². Die hohe Lebensqualität, die Universität und die Lage zwischen Schwarzwald und Rheinebene stützen das Preisniveau dauerhaft. Wer hier über einen Online-Maklervertrag gekauft hat, sollte die formale Wirksamkeit der Provisionsvereinbarung prüfen lassen.
In Freiburg im Breisgau sind mehrere Immobilienmakler aktiv, darunter auch Institute der Sparkassen- und Genossenschaftsgruppe. Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Schwarzwald (über S-Immobilien) (Provision: 3,57%), die VR-Bank Freiburg (3,57%) sowie Amer Immobilien (Unabhängig) (3,57%) gehören zu den bekanntesten Akteuren auf dem Freiburger Immobilienmarkt. Ob deren Online-Verträge den Anforderungen des § 312j BGB entsprachen, lässt sich individuell prüfen.
| Makler | Typ | Provision |
|---|---|---|
| Sparkasse Freiburg-Nördlicher Schwarzwald (über S-Immobilien) | Sparkasse | 3,57% |
| VR-Bank Freiburg | Genossenschaftsbank | 3,57% |
| Amer Immobilien | Unabhängig | 3,57% |
| Eigentumswohnung (Ø) | 5.965 €/m² |
| Einfamilienhaus (Ø) | 5.072 €/m² |
| Wohnungsgröße (Ø) | 75 m² |
Ein typisches Beispiel: Bei einem Kaufpreis von 447.000 € und einer Provision von 3,57 ergibt sich ein möglicher Rückforderungsbetrag von ca. 16.000 € – zuzüglich Zinsen. Für Immobilienkäufer in Freiburg im Breisgau kann sich die Prüfung damit erheblich lohnen.
Lokaler Hintergrund: Die Universitätsstadt mit Nachfragespitzen zahlt durchschnittlich 5.126 Euro/m² für Eigentumswohnungen, woraus sich bei 3,57% Käufergebühr ca. 183 Euro Maklerprovision pro Quadratmeter ergibt, bedingt durch Flächenmangel und Naturschutzgrenzen.
Preisdaten gemäß wohnungsboerse.net 2025, Stand 2026.
Seit dem BGH-Urteil vom 09.10.2025 steht fest: Online-Maklerverträge ohne „zahlungspflichtig bestellen“-Button können unwirksam sein. Immobilienkäufer in Freiburg im Breisgau haben damit Anlass, die Wirksamkeit ihres Maklervertrags prüfen zu lassen.
BGH-Urteil im Detail →Ob Verbraucherstatus, Verjährungsfristen oder der fehlende „zahlungspflichtig bestellen“-Button: Hier finden Käufer aus Freiburg im Breisgau Antworten auf alle relevanten Fragen.
Zu den FAQ →Wenn Sie gegen einen Makler in Freiburg vorgehen möchten, ist das Landgericht Freiburg, Holzmarkt 2, 79098 Freiburg, bei Streitwerten über 10.000 € zuständig. Die Zuständigkeit folgt dem Sitz des beklagten Maklers gemäß §§ 12, 17 ZPO.
Lesen Sie, wie wir Sie bei der Rückforderung Ihrer Maklerprovision unterstützen.