
Eine 75-m²-Eigentumswohnung in Essen kostet im Durchschnitt rund 183.750 €. Die Käuferprovision bei 3,57 % beträgt damit etwa 6.560 € – ein Betrag, der bei einer unwirksamen Vertragsgestaltung möglicherweise zurückgefordert werden kann.
Essen, mit rund 582.600 Einwohnern eine der größten Städte Nordrhein-Westfalens, hat sich vom Montanstandort zur „Grünen Hauptstadt Europas 2017" gewandelt. Die Zeche Zollverein – UNESCO-Welterbe und Symbol des industriellen Erbes – zieht Besucher und Käufer gleichermaßen an. Die Villa Hügel, einstiger Sitz der Familie Krupp, und die renaturierte Emscher prägen ein Stadtbild im Umbruch. Der Immobilienmarkt verzeichnet eine Preissteigerung von +2,6 %.
Das BGH-Urteil bildet den übergeordneten rechtlichen Rahmen: Es stellt die Wirksamkeit bestimmter Online-Maklerverträge bundesweit in Frage. Käufer in Essen können prüfen lassen, ob ihre Provisionsvereinbarung den formalen Anforderungen genügt. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach dem Sitz des Maklers; bei Streitwerten über 10.000 € ist das Landgericht Essen der Gerichtsstand.
Maklergebühr, Maklerprovision und Courtage sind gängige Bezeichnungen für dieselbe Leistung.
Seit dem BGH-Urteil vom 09.10.2025 steht fest: Online-Maklerverträge ohne „zahlungspflichtig bestellen“-Button können unwirksam sein. Immobilienkäufer in Essen haben damit Anlass, die Wirksamkeit ihres Maklervertrags prüfen zu lassen.
Zum BGH-Urteil →Wenn Sie gegen einen Makler in Essen vorgehen möchten, ist das Landgericht Essen, Zweigertstraße 52, 45130 Essen, bei Streitwerten über 10.000 € zuständig. Die Zuständigkeit bestimmt sich nach dem Sitz des Maklers (§§ 12, 17 ZPO).
Ob Verbraucherstatus, Verjährungsfristen oder der fehlende „zahlungspflichtig bestellen“-Button: Hier finden Käufer aus Essen Antworten auf alle relevanten Fragen.
FAQ durchlesen →Bei 2.450 €/m² für Eigentumswohnungen und 2.200 €/m² für Einfamilienhäuser ergibt sich für eine 75-m²-Wohnung ein Kaufpreis von rund 183.750 €. Die Provision bei 3,57 % beläuft sich auf etwa 6.560 €. Diese Summe kann bei unwirksamen Maklerverträgen Gegenstand einer Rückforderung sein.
Der Essener Markt bewegt sich unterhalb des Bundesdurchschnitts von rund 3.000 €/m², wobei die Preissteigerung von +2,6 % auf eine wachsende Attraktivität hindeutet. Die Transformation vom Industriestandort zur grünen Großstadt treibt die Nachfrage in gefragten Stadtteilen wie Rüttenscheid und Bredeney.
Wer in Essen eine Immobilie gekauft hat, hatte oft mit einem der regionalen Makler zu tun. Die Sparkasse Essen (Provision: 3,57%), die Volksbank Ruhr Mitte (3,57%) sowie VON POLL IMMOBILIEN GmbH (Franchise) (3,57%) sind typische Beispiele. Die Frage, ob deren Online-Vertrag einen korrekten „zahlungspflichtig bestellen“-Button enthielt, ist für die Rückforderung der Provision entscheidend.
| Makler | Typ | Provision |
|---|---|---|
| Sparkasse Essen | Sparkasse | 3,57% |
| Volksbank Ruhr Mitte | Genossenschaftsbank | 3,57% |
| VON POLL IMMOBILIEN GmbH | Franchise | 3,57% |
| Eigentumswohnung (Ø) | 2.641 €/m² |
| Einfamilienhaus (Ø) | 2.780 €/m² |
| Wohnungsgröße (Ø) | 75 m² |
Essen verzeichnet ein moderates Preiswachstum von 1.49% im Vorjahresvergleich.
Ein typisches Beispiel: Bei einem Kaufpreis von 198.000 € und einer Provision von 3,57 ergibt sich ein möglicher Rückforderungsbetrag von ca. 7.100 € – zuzüglich Zinsen. Für Immobilienkäufer in Essen kann sich die Prüfung damit erheblich lohnen.
Gut zu wissen: Das extreme Preisgefälle zwischen südlichen Toplagen (Bredeney/Rüttenscheid mit ~3.700 Euro/m²) und nördlichen Bezirken (Altenessen mit ~1.700 Euro/m²) führt zu unterschiedlichen Provisionsbelastungen von etwa 61 bis 264 Euro/m² für den Käufer.
Quelle: ImmoScout24 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 2026.
Erfahren Sie mehr über die Möglichkeit, Ihre Provision zurückzufordern.