
Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von rund 3.000 €/m² liegt Chemnitz mit 1.800 €/m² für Eigentumswohnungen rund 40 % darunter – und gilt damit als eine der günstigsten Großstädte Deutschlands. Mit rund 246.600 Einwohnern ist Chemnitz die drittgrößte Stadt Sachsens. Das markante Karl-Marx-Monument, der Rote Turm als ältestes Bauwerk der Stadt und das Industriemuseum dokumentieren die Industriegeschichte. Als Kulturhauptstadt Europas 2025 hat Chemnitz internationale Aufmerksamkeit erfahren.
Was bedeutet dieses Preisniveau im Provisionsvergleich? Bei 1.800 €/m² kostet eine 75-m²-Wohnung rund 135.000 €, die Provision bei 3,57 % beträgt etwa 4.820 €. Im Vergleich zu Leipzig (Provision ca. 8.568 €) oder Dresden fällt der Betrag geringer aus – ist aber dennoch ein relevanter Posten bei den Kaufnebenkosten.
Das BGH-Urteil gilt unabhängig von der Höhe des Kaufpreises bundesweit. Die lokale Umsetzung erfolgt über das Landgericht Chemnitz bei Streitwerten über 5.000 €. Auch Käufer, die in Chemnitz über einen Online-Maklervertrag erworben haben, sollten ihre Ansprüche zeitnah prüfen lassen.
Die Maklergebühr wird im Alltag oft als Maklerprovision oder Courtage bezeichnet.
Bei Streitwerten bis 5.000 € entscheidet das Amtsgericht Chemnitz. Darüber ist das Landgericht Chemnitz, Reichsstraße 31, 09111 Chemnitz, zuständig. Die Höhe der gezahlten Provision bestimmt den Streitwert und damit, ob das Amts- oder das Landgericht über den Fall verhandelt.
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Der BGH hat am 09.10.2025 entschieden, dass Online-Maklerverträge ohne korrekten „zahlungspflichtig bestellen“-Button unwirksam sind. Erfahren Sie, was das für Ihren Anspruch bedeutet und welche Schritte der BGH dazu festgelegt hat.
BGH-Urteil im Detail →Wer kann zurückfordern? Was kostet es? Wie lange dauert es? Alle Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um BGH-Urteil, Verbraucherstatus und Ablauf finden Sie auf unserer Hauptseite.
Alle Fragen und Antworten →Chemnitz positioniert sich mit 1.800 €/m² für Eigentumswohnungen am unteren Ende der deutschen Großstädte – rund 40 % unter dem Bundesdurchschnitt von ca. 3.000 €/m². Einfamilienhäuser kosten durchschnittlich 1.600 €/m². Innerhalb Sachsens ist Chemnitz damit deutlich günstiger als Leipzig (3.200 €/m²) und Dresden (ca. 3.100 €/m²).
Das niedrige Preisniveau zieht zunehmend Kapitalanleger an, die nach Renditeobjekten suchen. Die Auszeichnung als Kulturhauptstadt 2025 hat das Interesse an der Stadt verstärkt. Auch bei niedrigeren absoluten Provisionsbeträgen lohnt sich eine Prüfung, ob der zugrunde liegende Maklervertrag den formalen Anforderungen des BGH-Urteils genügt.
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