Bremen – Rathaus und Roland

Maklercourtage zurückfordern in Bremen

Die Hansestadt Bremen ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort im Nordwesten Deutschlands. Mit rund 570.000 Einwohnern verbindet sie traditionelle Branchen wie Hafen und Logistik mit moderner Hochtechnologie: Airbus fertigt hier Flugzeugteile, Mercedes-Benz betreibt ein großes Werk, und die Lebensmittelindustrie mit Marken wie Beck's hat ihren festen Platz. Diese Branchenvielfalt erzeugt eine stabile Wohnungsnachfrage bei Beschäftigten aus Fertigung, Ingenieurwesen und Dienstleistung gleichermaßen.

Die Kaufkraft, die aus der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Automobilbranche resultiert, spiegelt sich in den Immobilienpreisen wider: Eigentumswohnungen werden durchschnittlich für 3.100 €/m² gehandelt, Einfamilienhäuser für rund 2.600 €/m². Bei einem typischen Wohnungskauf summiert sich die Maklergebühr rasch auf mehrere Tausend Euro – ein Betrag, der für viele Haushalte spürbar ist.

Das BGH-Urteil zur Unwirksamkeit bestimmter Online-Maklerverträge verleiht dieser Summe eine neue Dimension. Wer am Standort Bremen über einen solchen Vertrag eine Immobilie erworben hat, sollte die gezahlte Provision prüfen lassen. Bei den genannten Marktpreisen können Rückforderungsbeträge wirtschaftlich erheblich sein.

Im Vertragsrecht: Maklergebühr; im Alltag oft: Maklerprovision, Courtage oder Provision.

Wirtschaftskraft und Immobilienmarkt in Bremen

Bremens Wirtschaftsstruktur aus Luft- und Raumfahrt, Automobil, Hafen und Nahrungsmittelproduktion sorgt für ein breites Spektrum an Einkommensgruppen. Die überdurchschnittlichen Gehälter in der Airbus-Fertigung und bei Mercedes treiben vor allem die Nachfrage in stadtnahen Lagen, während der Logistiksektor rund um den Hafen ein ergänzendes Segment bedient. Die daraus resultierende Kaufkraft hält die Preise stabil.

Von 3.100 €/m² bei Eigentumswohnungen bis zu 2.600 €/m² bei Einfamilienhäusern reicht die Bandbreite im Bremer Durchschnitt. Maklergebühren, die auf diesen Kaufpreisen basieren, erreichen regelmäßig vier- bis fünfstellige Beträge. Ob eine Rückforderung nach dem BGH-Urteil in Betracht kommt, hängt von der Art des Maklervertrags ab und sollte im Einzelfall geprüft werden.

Maklercourtage in Bremen: Wem steht eine Rückzahlung zu?

Immobilienkäufer in Bremen begegnen regelmäßig Maklern wie Die Sparkasse Immobilien Bremen GmbH (Provision: 3,57%), die VR Bank (regional) (3,57%) sowie Engel & Völkers (Franchise) (3,57%). Wer über eine solche Website einen Maklervertrag abgeschlossen hat, sollte prüfen, ob der „zahlungspflichtig bestellen“-Button korrekt vorhanden war. Wir prüfen für Sie, ob die gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden.

MaklerTypProvision
Sparkasse Immobilien Bremen GmbHSparkasse3,57%
VR Bank (regional)Genossenschaftsbank3,57%
Engel & VölkersFranchise3,57%

Was kosten Immobilien in Bremen?

Eigentumswohnung (Ø)2.798 €/m²
Einfamilienhaus (Ø)3.471 €/m²
Wohnungsgröße (Ø)75 m²

Beispielrechnung

Bei einem Kaufpreis von 210.000 € und 3,57 Maklerprovision sprechen wir über einen möglichen Rückforderungsbetrag von rund 7.500 €. In Bremen liegen die Kaufpreise typischerweise in dieser Größenordnung – die Provision macht also eine spürbare Summe aus.

Kaufpreis: 210.000 €Provision: 3,57Mögl. Rückforderung: 7.500 €

Hintergrund: Im Berichtsjahr 2024 wurden 5.751 Kaufverträge registriert, ein Anstieg um 12,76 Prozent gegenüber Vorjahr, Transaktionsvolumen 308,1 Millionen Euro.

Datengrundlage: Engel & Völkers Dez 2025 / McCompass 2025 (Stand 2026). Angaben ohne Gewähr.

Maklerprovision zurückfordern – auch rund um Bremen

BGH-Entscheidung: Auswirkungen auf Maklerverträge in Bremen

Laut BGH-Urteil vom 09.10.2025 können Online-Maklerverträge ohne korrekten „zahlungspflichtig bestellen“-Button unwirksam sein. In Bremen kann sich unter Umständen ein Rückforderungsbetrag von bis zu 7.500 € ergeben – je nach Kaufpreis und Provisionshöhe.

Was bedeutet das Urteil? →

Häufige Fragen von Immobilienkäufern aus Bremen

Viele Käufer in Bremen fragen sich, ob ihr Online-Maklervertrag ohne „zahlungspflichtig bestellen“-Button unwirksam ist. Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen.

Jetzt informieren →
Kann ich als Immobilienkäufer in Bremen meine Maklergebühr zurückfordern?
Ja. Nach dem BGH-Urteil vom 09.10.2025 (I ZR 159/24) können Verbraucher, die in Bremen eine Immobilie über einen online beauftragten Makler gekauft haben, die Provision zurückfordern, wenn der Maklervertrag ohne „zahlungspflichtig bestellen"-Button zustande kam. Das gilt für Käufe zwischen 2016 und heute – unabhängig davon, ob es sich um eine Eigentumswohnung, ein Einfamilienhaus oder eine andere Immobilie handelt.
Welches Gericht ist für die Maklergebühr-Rückforderung in Bremen zuständig?
Für mögliche Rückforderungsansprüche gegen Immobilienmakler mit Sitz im Gerichtsbezirk Bremen ist das Amts- oder Landgericht Bremen zuständig. Bei Streitwerten bis 10.000 € entscheidet das Amtsgericht, darüber das Landgericht.
Wie hoch ist die übliche Maklerprovision in Bremen?
Die übliche Käuferprovision in Bremen liegt bei 3,57% (Sparkasse Immobilien Bremen GmbH) bzw. 3,57% (VR Bank (regional)). Bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von 210.000 € und einer Provision von 3,57 ergibt sich ein möglicher Rückforderungsbetrag von rund 7.500 €.
Wie viel Maklergebühr kann ich in Bremen zurückfordern?
Der konkrete Betrag hängt vom Kaufpreis und der vereinbarten Provision ab. Eine Beispielrechnung für Bremen: Bei einem Kaufpreis von 210.000 € und 3,57 Provision können Sie rund 7.500 € zurückfordern – zuzüglich Zinsen ab dem Zeitpunkt der Zahlung.
Kann ich auch auf Erfolgshonorarbasis vertreten werden?
In bestimmten Fällen ist eine Vertretung auf Erfolgshonorarbasis nach § 4a RVG möglich. Voraussetzung ist, dass Sie ohne eine solche Vereinbarung von der Rechtsverfolgung absehen würden – etwa weil keine Rechtsschutzversicherung besteht und die Kosten sonst ein Hindernis wären. Ob die Voraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen, prüfen wir individuell. Die Vereinbarung muss schriftlich erfolgen und bestimmte gesetzliche Vorgaben einhalten.

Zuständiges Gericht am Wirtschaftsstandort Bremen

Landgericht Bremen

Osterdeich 64, 28203 Bremen

Das Landgericht Bremen ist als Zivilgericht am Wirtschaftsstandort Bremen für Streitigkeiten mit höherem Streitwert zuständig. Klagen gegen Makler mit Geschäftssitz im Gerichtsbezirk werden hier verhandelt. Die Adresse lautet: Landgericht Bremen, Osterdeich 64, 28203 Bremen.

Alle Informationen zur Rückforderung Ihrer Maklergebühr finden Sie hier.

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